Verhalten im Erkrankungsfall
   
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Symptome

Symptome einer Malaria sind Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost u. a. m. Durch die Krankheitserscheinungen kann die Diagnose "Malaria" weder sicher gestellt noch ausgeschlossen werden. Dies ist nur möglich durch den Nachweis von Parasiten oder Parasitenbestandteilen im Blut.

Inkubationszeit

Die Zeit zwischen Einreise ins Malariagebiet und einer möglichen Malaria beträgt mindestens 5 Tage (Inkubationszeit). Jedes unklare Fieber in den Tropen und auch lange Zeit nach Rückkehr ist solange verdächtig auf Malaria, bis das Gegenteil erwiesen ist.

Ca. 80% aller Malariaattacken nach einer Tropenreise treten innerhalb von 3 Monaten nach der Rückkehr auf. Dem behandelnden Arzt sind immer Hinweise auf vorangegangene Tropenreisen zu geben.

Verhalten beim Arzt

Dem behandelnden Arzt sind immer Hinweise auf vorangegangene Tropenreisen zu geben.

Bei Verdacht auf Malaria sollte sofort und in aller Regel noch im Reiseland ein Arzt aufgesucht werden. Nur wenn kein Arzt innerhalb von 24 Stunden nach Beginn der malariaverdächtigen Symptome erreichbar ist, kann eine Selbstbehandlung gegen Malaria durchgeführt werden, wenn keine Gegenanzeigen vorliegen.

Wann notfallmäßige Selbstbehandlung?

Nur wenn kein Arzt innerhalb von 24 Stunden nach Beginn der malariaverdächtigen Symptome erreichbar ist, kann eine Selbstbehandlung gegen Malaria durchgeführt werden, wenn keine Gegenanzeigen vorliegen.

Dosierungsrichtlinien: Unbedingt Packungsbeilage beachten!

Regionen (Abkürzung) 
Notfall-Medikation 
CT 
Chloroquin (Resochin®, Weimerquin®, Chlorochin®) 
T 
Mefloquin (Lariam®) oder Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemether/Lumefantrin 
Atovaquon/Proguanil(Malarone®) oder Artemether/Lumefantrin (Riamet®) 

Nach jeder, auch erfolgreichen Selbstbehandlung ist eine ärztliche Kontrolle dringend anzuraten!

Die verfügbaren Malaria-Schnelltests haben eine rasche, aber eingeschränkte Aussagekraft. Für Reisende wird der Malaria-Schnelltest daher aus folgenden Gründen grundsätzlich nicht empfohlen (Ausnahmen sind möglich bei Personen mit ausreichenden Kenntnissen und geübter, sicherer Handhabung):

Anwendungsfehler sind möglich und können ein falsches Ergebnis nach sich ziehen.
Ein negatives Ergebnis schließt eine Malaria nicht aus.
Der Test muss (spätestens im Abstand von 24-48 Std.) wiederholt werden.

Das verspätete Aufsuchen eines Arztes, weil man sich aufgrund eines falsch negativen Testergebnisses in Sicherheit wiegt, kann lebensgefährlich sein.

Bei jedem Malariaverdacht, unabhängig von einem Testergebnis, sollte ärztlicher Rat in Anspruch genommen werden.

aktualisiert:   19.03.2008, 11:31
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